Häufige Fragen

Antworten zu Funktionsweise und Betrieb des Chastity Trackers.

Funktionen

Was erfasst der Tracker?+

Erfasst werden Verschluss, Öffnung, Prüfung und Orgasmus jeweils mit Foto, Notiz und zugeordnetem Gerät. Ein Live-Status zeigt die laufende Tragezeit, ergänzt durch Kalender-Heatmap, Monatsübersicht und Ziel-Fortschritt.

Wie funktionieren Kontrollen?+

Eine Kontrolle ist eine vom Keyholder ausgelöste Foto-Verifizierung, die belegt, dass das Gerät noch verschlossen ist. Du erhältst eine E-Mail und eine Push-Benachrichtigung mit einem fünfstelligen Code und einer Frist (in der Regel vier Stunden). Reiche vor Ablauf einen Kontrolleintrag mit einem Foto ein, auf dem dieser Code sichtbar ist (und die Siegelnummer, falls dein Gerät eine hat) — das belegt, dass das Foto aktuell ist und kein altes wiederverwendet wird. Läuft die Frist ab, gilt die Kontrolle als Verstoss. Kontrollen werden manuell ausgelöst oder automatisch über den Tag verteilt, mit einem Schlaffenster, damit nachts keine ausgelöst wird.

Was sind Sperrzeiten und Verschlussanforderungen?+

Sperrzeiten werden befristet oder unbefristet gesetzt und legen Mindest-Tragezeit sowie erforderliches Gerät fest. Die Anwendung überwacht die Einhaltung und meldet Abweichungen.

Wie funktioniert das Strafbuch?+

Das System erkennt Vergehen wie verpasste Kontrollen oder unterschrittene Tragezeiten automatisch. Der Keyholder urteilt anschliessend im Loop und entscheidet, ob ein Vergehen verworfen oder bestraft wird.

Was ist der KI-Keyholder?+

Ein KI-Assistent liest über MCP den aktuellen Stand und vergibt Direktiven im Rahmen menschlich gesetzter Freitext-Regeln. Die Regeln bleiben in menschlicher Hand, und jede Aktion wird vollständig auditiert.

Können mehrere Kategorien getrennt verfolgt werden?+

Ja. Plug, Halsband, Cuffs und weitere Kategorien laufen mit eigenen Einträgen, Zielen und Kalendern parallel nebeneinander. So bleiben verschiedene Tragedynamiken sauber getrennt.

Was ist der Code-Tresor?+

Das Foto eines versiegelten Schlüsselkastens oder Code-Zettels wird verschlossen abgelegt und bleibt verborgen, bis der Keyholder es freigibt. So ist ein Notfall-Code hinterlegt, ohne vorzeitig einsehbar zu sein.

Kann ein Keyholder mehrere Keuschlinge betreuen?+

Ja. Keyholder-Beziehungen sind jeweils auf die eigene Beziehung gescoped, sodass Daten und Direktiven pro Keuschling getrennt bleiben.

Gibt es Apps und Benachrichtigungen?+

Die Anwendung ist als installierbare PWA sowie als native iOS- und Android-App verfügbar, offline-first. Push- und E-Mail-Benachrichtigungen informieren über fällige Kontrollen, Fristen und Direktiven.

Muss ein Keyholder ein Gerät tragen oder sich selbst tracken?+

Nein. Ein Keyholder kann eine reine Keyholder-Rolle einnehmen und muss kein Gerät tragen. Der Modus "Kein eigener Tracker" blendet den eigenen Tracker-Bereich aus, und der Login landet direkt in der Keyholder-Übersicht. Es werden keine Daten gelöscht, der Schalter ist jederzeit reversibel.

Technisches

Wie wird der Tracker betrieben?+

Die Anwendung läuft als Docker-Container auf dem eigenen Server mit eigener SQLite-Datenbank. Alle Daten bleiben unter eigener Kontrolle, der Betrieb ist unabhängig von externen Diensten.

Kostet die Nutzung etwas?+

Nein. Der Chastity Tracker ist dauerhaft kostenlos und nicht-kommerziell, es gibt kein Pricing-Modell — auch nicht in Zukunft. Veröffentlicht unter der PolyForm-Noncommercial-Lizenz.

Was ist der Unterschied zwischen Self-Hosting und Portal?+

Beim Self-Hosting läuft die Anwendung auf dem eigenen Server, mit voller Datenkontrolle. Das Portal (portal.chastitytracker.ch) ist ein kostenloser Freundschaftsdienst auf trublues Server — ohne Garantie, ohne SLA und ohne eigene Datenkontrolle, gedacht für Nutzer ohne eigenen Server.

Wie funktioniert die lokale KI?+

Bilderkennung läuft über Ollama und CLIP direkt auf dem eigenen Server. Fotos werden ausschliesslich lokal verarbeitet und verlassen die eigene Infrastruktur nie.

Was kann die automatische Geräteerkennung?+

Über CLIP gleicht die lokale KI Fotos gegen hinterlegte Referenzbilder ab und erkennt das getragene Gerät automatisch. Das unterstützt die Foto-Verifizierung bei Kontrollen, ohne externe Dienste zu nutzen.

Was ist die Heimdall-Box?+

Heimdall ist eine physische Schlüsselbox, die eine Sperrzeit hardwareseitig erzwingt und erst nach Ablauf öffnet. Sie befindet sich im MVP-Stadium und ist experimentell.

Ist die Anwendung mehrsprachig?+

Ja. Die App ist auf Deutsch und Englisch verfügbar. Jede Person wählt ihre Sprache in den Einstellungen (Einstellungen → Sprache oder über das Avatar-Menü); die Wahl wird im Konto gespeichert, gilt geräteübergreifend und bestimmt auch die Sprache aller E-Mail- und Push-Benachrichtigungen, etwa der Kontroll-Erinnerungen.

Wie melde ich mich an?+

Die Anmeldung ist per Passkey ohne Passwort möglich, über Geräte-Biometrie oder Sicherheitsschlüssel. Benutzer und Rollen werden vom Admin der Instanz verwaltet.