Self-Hosting
Der Chastity Tracker ist auf den Betrieb auf eigener Hardware ausgelegt. Als Docker-Container läuft die Anwendung mit eigener Datenbank auf dem eigenen Server, optional erweitert um lokale KI und eine Hardware-Schlüsselbox. Alle Daten bleiben dabei unter eigener Kontrolle.
Self-Hosting mit Docker
Die Anwendung wird als Docker-Container über ein veröffentlichtes Image bereitgestellt und auf dem eigenen Server betrieben. Die Daten liegen in einer eigenen SQLite-Datenbank im Container-Verzeichnis.
Konfiguration und Umgebungsvariablen passen die Instanz an die eigene Umgebung an, Updates erfolgen über neue Image-Versionen.
Lokale KI
Voreingestellt ist die Foto-Prüfung aus. Als Admin schaltest du sie in der App ein: mit eigenem API-Schlüssel für einen externen Anbieter, dann gehen die Fotos dorthin, oder mit einem lokalen Modell über Ollama auf eigener Hardware; dann verlässt kein Foto den eigenen Server, auch nicht bei einem Ausfall. Der bisherige Weg über Umgebungsvariablen funktioniert weiterhin, eine Einstellung in der App hat Vorrang.
Dazu kommt optional ein CLIP-Dienst: er gleicht Fotos gegen hinterlegte Referenzbilder ab und beschleunigt die Geräteerkennung. Fällt er aus, übernimmt das Bildmodell — wo das Foto dann ausgewertet wird, entscheidet dessen Einstellung.
KI-Keyholder über MCP
Über das MCP-Protokoll kann ein KI-Assistent als Keyholder agieren. Er liest den aktuellen Stand und vergibt Direktiven im Rahmen menschlich gesetzter Freitext-Regeln.
Die Regeln bleiben jederzeit in menschlicher Hand, und jede Aktion der KI wird vollständig auditiert. So lässt sich automatisierte Kontrolle mit nachvollziehbaren Grenzen kombinieren. Freigeschaltet wird die Schnittstelle pro Instanz über zwei Umgebungsvariablen: ENABLE_MCP schaltet sie ein, MCP_USERNAME bestimmt, wessen Daten der KI-Keyholder liest und steuert. Ein Server steuert genau einen Sub; die vollständigen Schritte stehen in der Dokumentation im Repository.
Gewichtstracking
Ab Tracker-Version 6.2.7 ist das Gewichtstracking auf jeder Instanz verfügbar, ohne Umgebungsvariable. Die frühere Variable ENABLE_WEIGHT_TRACKING entfällt und kann aus der .env gestrichen werden.
Voreingestellt bleibt es je Sub aus: erst der Keyholder schaltet es beim Sub in den Einstellungen ein, vorher erscheint nichts davon. Gewicht und Körpergrösse liegen in der SQLite-Datenbank der Instanz, die Waagen-Fotos in ihrem Upload-Verzeichnis — wie die übrigen Daten und Fotos. Die Fotos werden voreingestellt nach 60 Tagen gelöscht, der Wert bleibt; die Frist stellst du mit WEIGHT_PHOTO_RETENTION_DAYS ein (0 = nicht löschen). Ist die Foto-Prüfung eingeschaltet, geht das Waagen-Foto zum Lesen an den dort gewählten Dienst.
Heimdall Hardware-Schlüsselbox
Heimdall ist eine physische Schlüsselbox, die eine Sperrzeit hardwareseitig erzwingt und erst nach Ablauf der Zeit öffnet. Sie ergänzt die softwareseitige Verwaltung um eine physische Komponente.
Die Box befindet sich im MVP-Stadium und ist experimentell. Sie eignet sich zum Ausprobieren und Mitentwickeln, nicht als fertiges Produkt.
Quellcode auf GitHub
Code, Setup-Anleitung und Container-Image sind öffentlich verfügbar. Dort finden sich die Schritte für den Betrieb auf eigener Hardware.
Auf GitHub ansehen