Funktionen im Detail

Aufgeschlüsselt nach den drei Rollen: tragender Teil, Keyholder und Betrieb.

Keuschling — erfassen & nachvollziehen

Der tragende Teil dokumentiert jede Phase der Keuschheit, verwaltet die eigenen Geräte und behält Statistiken, Ziele und Status im Blick.

Zeiterfassung & Live-Status

Verschluss, Öffnung, Prüfung und Orgasmus werden als Ereignisse mit Foto, Notiz und zugeordnetem Gerät festgehalten. Der Live-Status zeigt, ob aktuell verschlossen ist, und führt einen laufenden Timer für die Tragezeit. So entsteht eine lückenlose Chronik jeder Sperre.

Geräte-Verwaltung

Jedes Keuschheitsgerät wird mit Foto und Kaufpreis angelegt. Aus der erfassten Tragezeit berechnet die Anwendung die Gesamtdauer pro Gerät sowie die Kosten pro Tragestunde. Mehrere Geräte lassen sich nebeneinander führen und vergleichen.

Reinigungsöffnungen

Reinigungspausen werden als eigene Öffnungen erfasst und von der laufenden Tragedauer abgezogen. Eine Sperre bleibt dadurch aktiv, während die Pausenzeit korrekt herausgerechnet wird. Die tatsächliche Netto-Tragezeit bleibt jederzeit nachvollziehbar.

Multi-Kategorie-Tracking

Neben dem klassischen Käfig lassen sich Kategorien wie Plug, Halsband oder Cuffs getrennt verfolgen. Jede Kategorie führt eigene Einträge, Ziele und einen eigenen Kalender. So bleiben parallele Tragedynamiken sauber voneinander getrennt.

Persönliche Statistiken

Eine Kalender-Heatmap, eine Monatsübersicht und der Ziel-Fortschritt fassen die erfassten Daten zusammen. Trends über längere Zeiträume werden auf einen Blick sichtbar. Die Auswertung bezieht sich auf alle Kategorien und Geräte.

Orgasmus-Tracking

Orgasmen werden als eigene Ereignisse mit Zeitpunkt, Art und optionaler Notiz erfasst. In Verbindung mit Anforderungen des Keyholders entsteht ein vollständiges Bild von Erlaubnissen und Anweisungen. Die Historie ist jederzeit einsehbar.

Code-Tresor

Das Foto eines versiegelten Schlüsselkastens oder Code-Zettels wird verschlossen abgelegt und bleibt verborgen. Erst nach Freigabe durch den Keyholder lässt sich das Bild ansehen. So ist der Notfall-Schlüsselcode hinterlegt, ohne vorzeitig einsehbar zu sein.

Benachrichtigungen

Push- und E-Mail-Benachrichtigungen informieren über fällige Kontrollen, Fristen und Direktiven. So bleiben Anforderungen des Keyholders nicht unbemerkt. Die Zustellung funktioniert auch über die nativen Apps.

Passkey-Login

Die Anmeldung ist per Passkey ohne Passwort möglich. Der Zugang erfolgt über Geräte-Biometrie oder Sicherheitsschlüssel. Das vereinfacht den Login und erhöht die Sicherheit des Kontos.

Apps & Offline-First

Die Anwendung ist als installierbare PWA sowie als native App für iOS und Android verfügbar. Erfasste Daten stehen offline-first zur Verfügung und synchronisieren, sobald wieder Verbindung besteht. Die Erfassung funktioniert dadurch auch unterwegs zuverlässig.

Keyholder — steuern & kontrollieren

Der Keyholder setzt Sperrzeiten, fordert Kontrollen an, definiert Ziele und führt das Strafbuch — manuell oder unterstützt durch einen KI-Keyholder.

Reine Keyholder-Rolle: Kein eigener Tracker

Ein Keyholder muss sich nicht selbst tracken. Der Modus "Kein eigener Tracker" blendet den eigenen Tracker-Bereich aus, und der Login landet direkt in der Keyholder-Übersicht. Es werden keine Daten gelöscht, und der Schalter lässt sich jederzeit zurücknehmen. So bleibt die Rolle ehrlich getrennt: kontrollieren, ohne selbst ein Gerät zu tragen.

Kontrollanforderungen

Der Keyholder fordert eine Kontrolle mit fünfstelligem Code und Frist an, die der Keuschling per Foto bestätigt. Zusätzlich verteilt das System automatische Kontrollen zufällig über den Tag und respektiert dabei ein definiertes Schlaf-Fenster. So entsteht ein Mix aus geplanter und unvorhersehbarer Kontrolle.

Automatische Kontrollen

Automatische Kontrollen werden zufällig über den Tag verteilt ausgelöst, ohne dass der Keyholder jede einzeln anstossen muss. Ein Schlaf-Fenster verhindert Kontrollen zur Nachtzeit. Die Häufigkeit bleibt unvorhersehbar.

Foto-Verifizierung

Jede Kontrolle wird per Foto verifiziert, inklusive Prüfung des erfassten Geräts. Lokale Bilderkennung kann das Gerät auf dem Foto gegen Referenzbilder abgleichen. So lässt sich nachvollziehen, dass das richtige Gerät getragen wird.

Verschlussanforderungen & Sperrzeiten

Sperrzeiten werden befristet oder unbefristet gesetzt, mit Mindest-Tragezeit und erforderlichem Gerät. Die Anwendung überwacht die Einhaltung und meldet Abweichungen. Verschlussanforderungen definieren verbindlich, was und wie lange getragen wird.

Trainingsziele

Trainingsziele werden pro Tag, Woche oder Monat und je Kategorie gesetzt. Der Fortschritt wird automatisch gegen die erfasste Tragezeit gemessen. So lässt sich eine schrittweise Steigerung steuern.

Orgasmus-Anforderungen

Anforderungen unterscheiden zwischen Anweisung als Pflicht und Gelegenheit als Erlaubnis, jeweils mit Zeitfenster und Art. Der Keuschling bestätigt die Ausführung im Tracker. So bleibt geregelt, wann und wie ein Orgasmus stattfindet.

Strafbuch mit Urteilsloop

Das System erkennt Vergehen wie verpasste Kontrollen oder unterschrittene Tragezeiten automatisch. Der Keyholder urteilt anschliessend im Loop: verwerfen oder bestrafen. Jede Entscheidung wird im Strafbuch festgehalten.

Keyholder-Beziehungen

Ein Keyholder kann mehrere Keuschlinge betreuen, jeweils sauber gescoped auf die eigene Beziehung. Daten und Direktiven bleiben pro Beziehung getrennt. So lassen sich mehrere Dynamiken parallel führen.

KI-Keyholder über MCP

Ein KI-Assistent liest über das MCP-Protokoll den aktuellen Stand und vergibt Direktiven im Rahmen menschlich gesetzter Freitext-Regeln. Sperrzeiten, Kontrollen und Urteile bleiben an die vorgegebenen Regeln gebunden. Jede Aktion der KI wird vollständig auditiert.

Betrieb — hosten & einrichten

Der Self-Hoster betreibt die Anwendung auf eigener Hardware, richtet Benutzer und Rollen ein und entscheidet über lokale KI sowie Hardware-Erweiterung.

Self-Hosting mit Docker

Die Anwendung läuft als Docker-Container auf dem eigenen Server mit eigener SQLite-Datenbank. Alle Daten bleiben unter eigener Kontrolle, ohne Abhängigkeit von einem fremden Dienst. Updates erfolgen über das veröffentlichte Container-Image.

Lokale KI

Bilderkennung läuft über Ollama und CLIP direkt auf dem eigenen Server. Fotos verlassen die eigene Infrastruktur nie und werden ausschliesslich lokal verarbeitet. Damit bleibt auch die Verifizierung vollständig in der eigenen Hand.

Automatische Geräteerkennung

Über CLIP gleicht die lokale KI Fotos gegen hinterlegte Referenzbilder ab und erkennt das getragene Gerät automatisch. Das unterstützt die Foto-Verifizierung bei Kontrollen. Die Erkennung läuft ohne externe Dienste.

Heimdall Hardware-Schlüsselbox

Heimdall ist eine physische Schlüsselbox, die eine Sperrzeit hardwareseitig erzwingt und erst nach Ablauf öffnet. Die Box befindet sich im MVP-Stadium und ist experimentell. Sie ergänzt die softwareseitige Verwaltung um eine physische Komponente.

Benutzerverwaltung & Rollen

Die technische Benutzerverwaltung — Benutzer anlegen, bearbeiten, löschen und mit Rollen wie Keuschling, Keyholder oder Admin versehen — ist von der Keyholder-Übersicht getrennt. Der Keyholder-Bereich zeigt Sub-Karten, Status und Direktiven; die Benutzerverwaltung bleibt reine Kontoverwaltung des Instanz-Admins. Wer nur kontrolliert und selbst nichts trägt, arbeitet als reiner Keyholder, ohne einen eigenen Tracker führen zu müssen.

Mehrsprachigkeit & Konfiguration

Die Oberfläche steht in Deutsch und Englisch zur Verfügung. Die Umgebung lässt sich über Konfiguration und Umgebungsvariablen vollständig an den eigenen Betrieb anpassen. Damit bleibt der Betrieb flexibel steuerbar.