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KI-Keyholder (MCP)

Der KI-Keyholder ist ein KI-Assistent, der über das Model Context Protocol (MCP) den Stand deiner Keuschheits-Session liest und im Rahmen menschlich gesetzter Freitext-Regeln Direktiven vergibt. Er dient zwei gleichwertigen Situationen: als Entlastung für einen menschlichen Keyholder, der ihm die Routinearbeit überlässt — und als virtueller Keyholder für einen Sub ohne menschlichen Keyholder, der sich die KI selbst anbindet und ihr seine eigenen Regeln gibt. Die Funktion ist opt-in, standardmässig aus und vor allem für Self-Hosting gedacht.

Für wen das gedacht ist

Der KI-Keyholder passt auf zwei Situationen, die gleichwertig nebeneinander stehen.

Mit menschlichem Keyholder: Der Keyholder bleibt verantwortlich, überlässt der KI aber die Routine. Sie liest den Stand, hält sich an seine Freitext-Regeln und vergibt Direktiven — auch dann, wenn der Keyholder gerade keine Zeit hat.

Ohne Keyholder (Solo-Sub): Hast du keinen menschlichen Keyholder, kannst du dir die KI selbst als Keyholder anbinden. Du hinterlegst deine eigenen Regeln, und die KI übernimmt die Keyholder-Funktion — Struktur, Direktiven und Konsequenz nach den Vorgaben, die du dir selbst gegeben hast. So bekommst auch du ohne Partner verlässliche Kontrolle und Verbindlichkeit.

Wie es funktioniert

Der Ablauf ist bei jeder Direktive gleich und bleibt nachvollziehbar. Die KI liest über MCP den aktuellen Stand — Sperrstatus, Tragedauer, offene Kontrollen, Trainingsziele, Strafbuch. Sie gleicht diesen Stand mit den hinterlegten Freitext-Regeln ab und entscheidet innerhalb dieses Rahmens über eine Direktive, etwa eine Sperrzeit, eine Kontrolle oder ein Urteil.

Die Regeln bleiben dabei immer in menschlicher Hand — entweder die deines Keyholders oder die, die du dir selbst gesetzt hast. Die KI erfindet keine eigenen Vorgaben. Jede Aktion wird vollständig auditiert und landet im Aktions-Log, sodass sich im Nachhinein nachvollziehen lässt, warum sie erfolgt ist. Du kannst dich jederzeit selbst einloggen und eingreifen.

Was die KI liest und anordnen kann

Die Schnittstelle umfasst heute 35 Werkzeuge. Lesend sieht die KI die Gesamtlage im Keyholder-Dashboard, einzelne Sessions samt Segmenten und getragenen Geräten, die Geräte-Statistik, Rekorde, Auswertungen über Zeiträume, den Keuschheits-Trend, erkannte Vergehen, den hinterlegten Kontext, die Zeitleiste, Notizen, das Aktions-Log, den Zustand der Hardware-Schlüsselbox und die Roh-Einträge.

Anordnend setzt, ändert und zieht sie Sperrzeiten und Verschlussanforderungen zurück, fordert Kontrollen an und löst sie auf, vergibt Orgasmus-Direktiven, fällt Urteile im Strafbuch, setzt, ändert und löscht Trainingsziele und legt die Reinigungs-Regeln samt der erlaubten Tages-Zeitfenster fest. Als Wissen und Kontext pflegt sie Notizen, Geräte-Metadaten, Termine, den wiederkehrenden Wochen-Kontext und eine Gesundheits-Pause.

Jede schreibende Aktion verlangt eine Begründung und landet damit im Aktions-Log — eine stille Änderung gibt es nicht. Zusätzlich gibt es eine Vorschau (dryRun): Sie zeigt, was eine Direktive ändern würde, ohne sie auszuführen. Der Rahmen bleibt derselbe wie zuvor: opt-in, standardmässig aus, und die Regeln sind menschlicher Freitext.

Aktivieren

Der KI-Keyholder ist opt-in und standardmässig aus; er muss pro Instanz aktiviert werden.

Beim Self-Hosting setzt du die Aktivierung selbst über die Umgebungsvariablen deiner Instanz (ENABLE_MCP=true sowie die Angabe, welcher Nutzer verwaltet wird) und startest den Container neu.

Läuft deine Instanz über das Portal, kannst du diese Variablen nicht selbst setzen. Fordere die Freischaltung per E-Mail an info@trublue.ch an und gib an, welche Instanz beziehungsweise Subdomain betroffen ist und welcher Nutzer verwaltet werden soll.

Regeln zuerst setzen

Bevor die KI das erste Mal handelt, setze ihre Regeln. Öffne im Admin-Bereich beim betreffenden Nutzer die Einstellungen und fülle das Feld "KI-Keyholder-Regeln (MCP)" in normaler Sprache aus — zum Beispiel "mindestens 12 h zwischen zwei Öffnungen", "nachts keine Kontrollen" oder "verlängere bei verspätetem Foto-Nachweis um höchstens 24 h".

Die KI liest diese Regeln bei jeder Aktion frisch und richtet sich danach. Es sind bewusst weiche Leitplanken, keine harte Sperre — du behältst die Kontrolle und kannst dich jederzeit selbst einloggen und eingreifen. Im Solo-Betrieb sind es deine eigenen Regeln, mit menschlichem Keyholder dessen Vorgaben.

Verbinden

Zum Verbinden fügst du in einem MCP-fähigen KI-Client — zum Beispiel Claude im Browser, als Desktop- oder Handy-App — unter den Einstellungen einen Custom Connector hinzu. Als Server-URL trägst du deine Instanz mit dem Pfad /api/mcp ein, also https://<deine-instanz>/api/mcp.

Die Anmeldung läuft über OAuth: Es öffnet sich die Login-Seite deiner eigenen Instanz, du musst kein Token und kein Passwort kopieren. Meldest du dich mit einem Admin-Konto an, darf die KI schreiben und als Keyholder handeln; mit einem normalen Konto kann sie nur lesen.

Verantwortung bleibt menschlich

Der KI-Keyholder ist vor allem für Self-Hosting gedacht, wo du deinen eigenen Container betreibst und die Konfiguration in der Hand hast. Er ist opt-in und bleibt aus, bis du ihn bewusst aktivierst. Ob mit menschlichem Keyholder oder solo — die Regeln und damit die Verantwortung bleiben menschlich; die KI setzt sie nur nachvollziehbar um.