Anleitung für Keyholder
Als Keyholder bist du einem oder mehreren Subs zugewiesen und steuerst deren Vorgaben, Kontrollen und Konsequenzen. Dein Zugriff ist klar auf die Daten, Fotos und Benachrichtigungen deiner zugewiesenen Subs begrenzt. Dieser Abschnitt erklärt die Direktiven, die dir zur Verfügung stehen. Wenn du zusätzlich In-App-Admin bist, kommen die Benutzerverwaltungsrechte aus dem Admin-Abschnitt hinzu.
Keyholder-Übersicht
Nach dem Login landest du in der Keyholder-Übersicht mit einer Kachel je zugewiesenem Sub. Jede Kachel zeigt den aktuellen Status, laufende Direktiven und Schnellaktionen.
Von hier aus öffnest du das Detail eines Subs oder löst direkt gängige Aktionen aus. Führst du mehrere Subs, behältst du so den Überblick, ohne einzeln in jedes Profil wechseln zu müssen.
Kontrollen anfordern
Eine Kontrolle verlangt vom Sub, innerhalb einer Frist einen handschriftlichen fünfstelligen Code zu fotografieren. Pro Sub kann immer nur eine Kontrolle gleichzeitig aktiv sein — dieser Overlap-Schutz verhindert Doppelanforderungen durch Mensch, KI und Automatik.
Optional aktivierst du eine zweistufige Eskalation (standardmäßig aus): erst eine Erinnerung, dann die automatische Markierung als "nicht erfüllt" per System-Eintrag, der im Strafbuch landet. Wird ein hochgeladenes Foto nicht bestätigt, siehst du den Grund, etwa fehlender Code oder falsche Siegelnummer.
Automatische Kontrollen
Statt jede Kontrolle von Hand auszulösen, kannst du automatische Kontrollen aktivieren. Diese werden zufällig über den Tag verteilt, innerhalb eines von dir konfigurierbaren Wach-Fensters.
So bleibt die Kontrolle unvorhersehbar, ohne den Sub nachts zu wecken. Der Overlap-Schutz gilt auch hier: Eine automatische Kontrolle startet nicht, solange bereits eine offen ist.
Sperrzeiten und Verschlussanforderungen
Mit einer Verschlussanforderung legst du eine Mindest-Tragedauer, ein Pflichtgerät und das Flag "Reinigung erlaubt" fest. Der Sub sieht daraufhin einen Countdown bis zum frühestmöglichen Öffnen.
Ist ein Pflichtgerät gesetzt, wird das Tragen eines anderen Geräts erkannt. Die harte, systemseitige Durchsetzung eines falschen Geräts ist eine Admin-Funktion (siehe Admin-Abschnitt); als reiner Keyholder gibst du das Gerät als Vorgabe vor.
Geplante Direktiven
Direktiven kannst du zeitverzögert oder auf einen festen Zeitpunkt planen. Bis zum Auslösen bleibt eine geplante Direktive für den Sub unsichtbar, sodass er sie nicht vorhersehen kann.
Solange sie noch nicht ausgelöst hat, kannst du eine geplante Direktive vorab abbrechen. Das eignet sich für Überraschungssperren oder gestaffelte Vorgaben über mehrere Tage.
Orgasmus-Anforderungen und Trainingsziele
Eine Orgasmus-Anforderung definiert ein Zeitfenster, optional einen Pflicht-Typ und ob dafür eine Öffnung erlaubt ist. Der Sub erfüllt sie, indem er im Fenster einen passenden Eintrag erfasst.
Mit Trainingszielen setzt du eine Mindest-Tragedauer pro Tag, Woche oder Monat. Der Sub sieht seinen Fortschritt in der Statistik, und du erkennst frühzeitig, ob er hinter der Vorgabe liegt.
Strafbuch führen
Verstöße — ob von dir erfasst oder automatisch durch verpasste Kontrollen erzeugt — landen im Strafbuch. Über den Urteilsloop bewertest du einen Eintrag und legst die Konsequenz fest.
Der Sub kann sein eigenes Strafbuch einsehen, sodass Vorgaben und Folgen für beide Seiten transparent bleiben.
Subs verwalten und personalisieren
Du kannst die Kontosprache eines Subs setzen — nützlich, wenn ein Sub deutsche Mails erhält, aber Englisch bevorzugt; die Sprache steuert Oberfläche und Benachrichtigungen. Pro User passt du die Auswahllisten an, etwa die Orgasmus-Typen oder die Öffnungsgründe.
Die Startseite nach dem Login ist konfigurierbar. Bist du reiner Keyholder ohne eigene Keuschheitspraxis, blendest du mit dem "Kein eigener Tracker"-Modus deinen eigenen grünen Tracker aus.
Erweiterte Optionen
Zwei Funktionen sind opt-in: Über MCP kannst du einen KI-Keyholder als virtuellen Keyholder einbinden, der nach deinen Regeln handelt. Mit der Heimdall-Hardware-Schlüsselbox erzwingst du eine Sperrzeit physisch, statt sie nur digital zu vereinbaren.
Beide Funktionen sind standardmäßig aus und werden bewusst aktiviert. Weitergehende Rechte wie die Benutzerverwaltung erfordern die Admin-Rolle — diese ist im Admin-Abschnitt beschrieben.